• der Bildungspodcast

    Interview mit Florian Bublys von Bildet Berlin

    In dieser Folge interviewen wir Florian Bublys, einer der Vorsitzen der neu gegründeten Partei Bildet Berlin.

    Dabei geht es nicht nur um sein Engagement in den vergangenen 10 Jahren für eine bessere und gerechtere Bildungspolitik, sondern auch um die Frage, ob das Schulsystem ähnlich dem Klimawandel Kipp-Punkte überschritten hat, ob Schule außerhalb des Wahlkampfes überhaupt eine Lobby hat und warum wir uns als Gesellschaft mit dem Wahnsinn, der täglich in Schulen stattfindet, arrangiert haben.

    Florian entwirft aber auch ein sehr konkretes Bild, wie Bildungseinrichtungen zu „Palästen der Gesellschaft“ werden können. Außerdem erläutert er, was Bildet Berlin nach der Wahl machen wird, wenn sie den Bildungssenat übernehmen.

    Viel Spaß beim Hören!

    Bewertung – muss das sein!?

    Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern fragen sich, wie die Benotung an Schulen aussehen soll. Die Probleme aus dem 1. Halbjahr – Ausfälle durch Quarantäne und Coronaverdacht, Lernen unter arktischen Bedingungen, digitale Experimente – verschärfen sich durch den immer länger anhaltenden Lockdown. Ein klares Bekenntnis zum Ausnahmezustand von Seiten der Bildungspolitik fehlt genauso wie mutige Ideen für eine angemessene Bewertung der Schüler*innen.

    Zeit, das System „Noten“ mal genauer zu analysieren? Vielleicht bietet die „Krise“ ja die Möglichkeit, eine bessere Alternative zu finden.

    Schule in Zeiten des Corona

    Das neue Jahr brachte für die Berliner Schullandschaft viel vom Alten: Trotz eines Konsens der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten, den Lockdown bis Ende Januar zu verlängern und vor allem mit der Schulöffnung zu warten, bis verlässliche Zahlen vorlägen, die eine solche vertretbar machten, hat die Senatsverwaltung für Bildung weitgehende Schulöffnungen beschlossen, dafür Kritik in breiter Front geerntet und letztendlich ihre Entscheidung in Beliebigkeit verwandelt. Wie gesagt: Nicht viel Neues…

    Im Podcast untersuchen wir den Entscheidungsprozess und versuchen zu verstehen, welche strukturellen Probleme zu einer so umstrittenen Entscheidung führen können.

    Die Lehrerperspektive

    In dieser Ausgabe sprechen wir über die Lehrerperspektive und die Bedeutung für Schulreformen. Am Beispiel von JÜL erzählt Daniel, warum sich das Reformprojekt in Berlin nicht wirklich durchgesetzt hat.
    Wir erörtern, warum die fehlende Lehrerperspektive ein Problem bei der Digitalisierungsmaßnahme ist, Laptops an alle Lehrer zu verteilen.

    Warum ein Bildungspodcast?

    Wir sind zwei Berliner Lehrer, die über die Zukunft von Schule nachdenken. Wir sind der Auffassung, dass sich Schule nur sinnvoll wandeln kann, wenn alle Akteure – Schüler, Eltern, Lehrer, Politiker – in einen sinnvollen Dialog treten. Dieser Podcast soll ein Beitrag dazu sein, ein Gespräch in Gang zu setzen und Positivbeispiele für gelungene Schulentwicklung zu verbreiten.